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Zitate, Sprüche und Bourmonts

101 Benimmregeln

101 Benimmregeln Für den Umgang Miteinander in der Digitalen Welt

  • Nutzt Du einen neuen Kommunikationskanal, beobachte zuerst und erkunde die grundlegenden Verhaltensregeln.
  • Beantworte alle persönlichen E-Mails innerhalb eines angemessenen Zeitraums.
  • Stelle von Anfang an klar, was Du von einer Korrespondenz erwartest.
  • Halte Mails kurz und sachlich. Wenn Du jedoch eine lange E-Mail schreibst, erwarte keine Antwort in ähnlichem Umfang.
  • Sollte Deine E-Mail einem Epos gleichen, gestehe dies aus Achtung gegenüber geduldigen Lesern ein.
  • Sorge dafür, dass Fragen leicht zu beantworten sind. Beantworte jede davon einzeln.
  • Förmliche E-Mails mit Rechtschreibfehlern machen einen schlechten Eindruck. Jedoch lässt Dich ein Fehler in einer informellen E-Mail menschlicher erschneien.
  • Ignoriere Rechtschreibfehler anderer, es sei denn, Dein Name wurde falsch geschrieben.
  • Nutze die "Copy & Paste"-Funktion, um Namen anderer nicht versehentlich falsch zu schreiben.
  • Die Phrase "von meinem Mobiltelefon gesendet", lässt Empfänger großzügiger über knappe Ausdrucksformen und Rechtschreibfehler hinwegsehen.
  • Das Schicken von großen Dateianhängen ist wie Reisen mit Übergewicht. Es bremst und blockiert gerne das System.
  • Beim ersten Kontakt sollten korrekte Anrede und Grußformel verwendet werden. Danach gerne lockerer formulieren.
  • DIGITALER SCHRIFTVERKEHR IN GROSSBUCHSTABEN IST MIT SCHREIEN GLEICHZUSETZEN UND ZUDEM NUR SCHWER LESBAR.
  • e-mails die in kleinbuchstaben, und mit falscher zeichensetzung verfasst sind lassen dich ungebildet oder faul erscheinen
  • Bestätige den Empfang wichtiger E-Mails, wenn Du zur Beantwortung etwas mehr Zeit benötigen wirst.
  • Entschuldige Dich immer für eine verspätete Antwort.
  • Abwesenheitsmitteilungen sind nützlich, weil sie Erwartungen klarstellen. Halte sie kurz und gib für wichtige Anliegen eine weitere Kontaktmöglichkeit an.
  • E-Maile nicht als wärst Du ein Roboter. Versuche stets, etwas menschliche Wärme einzubringen.
  • Lass das E-Mailen nicht ausarten. Setze Dir für das Checken Deiner Mails morgens, mittags und abends ein Zeitlimit.
  • Solltest Du Dein Büro mit andern teilen, bedenke Deine Lautstärke beim Tippen. Es gilt dabei nicht, ein Maschinengewehr zu imitieren.
  • Starre nicht auf fremde Bildschirme. Verhalte dich wie auf einem FKK-Strand: Persönliches geht Dich nichts an.
  • Heimlich E-Mails, SMS oder MMS anderer zu lesen, ist wie unter deren Bett zu stöbern.
  • Tritt einen Schritt zurück und schau weg, wenn andere an Computern oder Geldautomaten Passwörter eingeben.
  • Unterschätze die Macht der Feder nicht. Eine handschriftliche Dankesnotiz bedeutet mehr als eine schnell getippte Nachricht.
  • Mit einem kurzen Telefonanruf lässt sich eine endlose Kette frustrierender E-Mails umgehen.
  • Wer ständig mitteilt, dass er beschäftigt ist, erzeugt den gegenteiligen Eindruck.
  • Hunger und Ermüdung sind keine interessanten Statusmitteilungen. Teile Deinen Anhängern nur relevante Dinge mit.
  • Ja, man darf auf Twitter auch Leuten "folgen", die man nicht persönlich kennt.
  • Sich für fehlgeleitete Inhalte zu entschuldigen, verschlimmert die Situation nur. Denke einfach nach, bevor Du etwas veröffentlichst.
  • Entferne unansehnliche Mitteilungen und anstößige Kommentare von Deiner sozialen Netzwerkpräsenz.
  • Online sein, heißt nicht unbedingt erreichbar zu sein. Platze nicht unhöflich mit einem Videoanruf herein. Klopfe einfach vorher per Chat an.
  • Wenn sich Dein Erreichbarkeitsstatus nie verändert, werden ihn andere nicht respektieren. Setze den Status entsprechend deiner Situation oder bleibe offline.
  • Halte Dich elegant aus online geführten Kommentarkriegen heraus.
  • Google ab und zu Deinen Namen, um Deine Google-Klone kennenzulernen.
  • Wenn Deine Freundesanfrage nicht akzeptiert wird, akzeptiere es einfach.
  • Wenn Du zufällig ein fremdes Passwort erfährst, rate der Person besser dieses zu ändern.
  • Wikipedia löst nicht alle Meinungsverschiedenheiten. Verwende es in Maßen.
  • Halte mindestens drei Meter Abstand zu anderen Menschen, wenn Du in der Öffentlichkeit mit dem Handy telefonierst.
  • Brülle in der Öffentlichkeit nicht in Dein Handy, halte Gespräche kurz und schleiche nicht herum wie ein Tiger im Käfig.
  • Es ist OK, während des Essens eine SMS zu verschicken, solange dies alle am Tisch tun. Verwechsle jedoch nicht die Gabel mit dem Handy.
  • Führe in fremden Wohnungen keine langen Telefonate und entschuldige Dich für Deine schlechten Manieren.
  • Entschuldige Dich, bevor Du mitten in einer Unterhaltung einen dringenden Anruf entgegen nimmst.
  • Solange Du in Gesellschaft bist, solltest Du nie länger mit Deinem Telefon spielen als Du für einen Gang auf die Toilette benötigen würdest.
  • Telefoniere nie in einer öffentlichen Toilette. Eine rauschende Toilettenspülung verrät alles.
  • Lege Dein Handy in Restaurants immer mit dem Display nach unten auf den Tisch. Sobald eine Tischdecke ausliegt, sollte das Telefon in der Tasche bleiben.
  • Schalte Dein Handy in Flugzeugen, Krankenhäusern und Teilchenbeschleunigern aus, um elektronische Hochleistungsgeräte nicht zu stören.
  • Rufe zurück, wenn Du den Anruf eines bekannten Kontaktes verpasst oder nicht annehmen kannst. Falls Du die Nummer nicht erkennst, lass es sein.
  • Wenn die Verbindung eines Gesprächs unterbrochen wird, sollte der Initiator des Anrufs zurückrufen. Nicht beide gleichzeitig.
  • Klingel niemals jemanden um eines Rückrufes Willen an, es sei denn es handelt sich um vereinbartes Signal.
  • Melde Dich mit Deinem vollständigen Namen, wenn Dich ein unbekannter Teilnehmer anruft.
  • Du besitzt Dein Handy, um in Kontakt zu bleiben. Es verärgert andere, wenn Du nie erreichbar bist.
  • Verfolge, auf welchen Fotos Du im Netz zu sehen bist. Es ist in Ordnung, Tags von unvorteilhaften Bildern zu entfernen.
  • Setze Foto-Tags behutsam. Im Zweifel lieber keine.
  • Behalte Urlaubs-Schnappschüsse, Partyfotos und Bilder mit freiem Oberkörper lieber für Dich.
  • Verbreite Deine Fotos nicht maßlos und gib nicht mit ihnen an.
  • Wenn Du in der Öffentlichkeit ein Foto für den Online- Gebrauch schießt, stelle sicher, dass nicht zufällig Fremde in Deinen Bildausschnitt laufen.
  • Stelle nur Bilder ins Netz, die Deine Mutter freigeben würde.
  • Stupse ab und an Freunde an, die Du schon lange nicht mehr kontaktiert hast. Ein einfaches ‚Hallo‘ funktioniert besser als eine lange E-Mail.
  • Versehe eine digitale Freundschaftsanfrage stets mit einer persönlichen Notiz und beziehe dich auf die gemeinsame Verbindung.
  • Du könntest es bereuen, dich mit nahen Verwandten, Ex-Partnern, Mitarbeitern oder Deinem Chef in sozialen Netzwerken anzufreunden. Überlege gut.
  • Blocke andere, statt die Freundschaft rückgängig zu machen. Gehe bei der Trennung diskret und vernünftig vor.
  • Es ist OK, Freundschaften zu beenden. Eine sorgfältige Freundschaftswahl erhöht die Bedeutung der Verbindungen.
  • Es ist OK, eine Freundschaftsanfrage zu ignorieren.
  • Überschätze nie Deine digitalen Freunde. Über ein soziales Netzwerk befreundet zu sein heißt nicht, Freunde im realen Leben zu sein.
  • Beantworte alle persönlichen SMS.
  • Bei beruflichen E-Mails oder SMS, solltest Du auf die Freizeitplanung der Empfänger Rücksicht nehmen.
  • Beantworte SMS, in denen es um Logistik und Orte geht, so schnell wie möglich.
  • Vrgss ncht n Nchrchtn Vkl nd Stzzchn z vrwndn (In anderen Worten: Vergiss nicht, in Nachrichten Vokale und Satzzeichen zu verwenden.)
  • NDDEW, verwende keine umständlichen Abkürzungen. (Nur damit Du es weißt.)
  • Schiele während einer Besprechung nicht auf Dein Handy unter dem Tisch um Deine Nachrichten zu lesen - es sei denn Du bist David Copperfield.
  • Menschen zuerst: Eine reale Person hat gegenüber einem technischen Gerät immer Vorrang und verdient Deine volle Aufmerksamkeit.
  • Überprüfe Bild- und Tonqualität vor öffentlichen Präsentationen und Videokonferenzen.
  • Beseitige mögliche Störfaktoren während einer Videokonferenz. Extreme Beleuchtung, Lärm oder Hintergründe können irritieren.
  • Leite eine Videokonferenz mit nettem Geplauder ein. Vermittele den Gesprächsrahmen über einen kurzen 360º Kameraschwenk.
  • Richte Deine Webcam auf Augenhöhe ein, wenn Du nicht gerade wie ein Riese oder Zwerg wirken möchtest.
  • Sprich mit der Kamera, nicht mit Deinem eigenen Bild. Verwechsle es nicht mit Deinen Badezimmerspiegel.
  • Stelle während einer Videokonferenz Deinem Gegenüber alle vor, die hinter Dir vorbeigehen und sei es Deine Katze.
  • Nicke zur Bestätigung, anstatt "Ja" zu sagen, damit während einer Videokonferenz die Stimmübertragung klar und flüssig bleibt.
  • Bewege Dich nicht ständig vor der Webcam, es sei denn Du tanzt gerade für ein Britney Spears Musikvideo vor.
  • Vermeide Parallelgespräche während einer Videokonferenz.
  • Schließe eine Videokonferenz mit einem Lächeln. Winken ist erlaubt.
  • Es ist nicht jedem möglich, seinen Tagesablauf für einen zeitfressenden Spontanchat zu unterbrechen. Begrenze Deine Instant Messages.
  • Benutze für Dein Onlineprofil ein aktuelles Foto von Dir. Familienfotos, Bilder von Haustieren und Deiner Keniasafari sollten auf Deinem Schreibtisch bleiben.
  • Die erste 'kostenfreie' Stunde Wifi in einem Cafe kostet einen Cappuccino und einen Muffin. Die zweite Stunde nur noch einen Schokokeks.
  • Betrachte das Cafe wie ein Zen-Büro. Sei diskret mit Deinem Telefon oder Laptop. Respektiere das Entspannungsbedürfnis anderer Gäste.
  • Stöbere nicht unerlaubt in fremden iPods oder sogar iPhones herum.
  • Werde auf den sozialen Netzwerkseiten anderer Nutzer nicht zu persönlich. Schreibe stattdessen eine E-Mail.
  • Das Googeln von Jobkandidaten ist legitim. Erwähne dies aber auch.
  • Google deine Verabredung nicht vor dem ersten Rendezvous – lass Dich wenigstens ein paar Tage lang verzaubern.
  • Aktiviere vor einem Rendezvous den "Romantik-Modus" Deines Handys: schalte es aus.
  • Nur R2D2 darf eine Beziehung digital beenden.
  • Wer verheiratet ist und ein zweites Prepaid-Handy besitzt, könnte den Verdacht erwecken, eine Affäre zu haben.
  • Das Herausgeben deiner Festnetznummer stärkt die Beziehung - es sei denn, es handelt sich um den Pizzamann.
  • Surfe gemeinsam mit Deinen Kindern im Netz, statt ihre Internetnutzung zu überwachen.
  • Bezeuge Dein Beileid auf demselben Wege, auf dem Du die traurige Nachricht erhalten hast.
  • Dein Bildschirm ist nicht immer privater Natur. Nacktheit, Gewalt, oder der neueste Steven Seagal Film könnte nah platzierte Fluggäste kränken.
  • Headsets sind schon im letzten Jahrhundert aus der Mode gekommen. Hebe Deines für Halloween auf.
  • Schlage nicht auf Telefone, Computerbildschirme oder Fotokopierer ein. Wenn sie nicht funktionieren‚ kann dies nur auf menschliches Versagen zurück zu führen sein.
  • Sorge für eine ausgewogenen Medienkonsum und schalte auch mal ab. Vergiss nicht – es gibt ein analoges Leben neben dem digitalen.
  • Schalte Dein Handy bei Beerdigungen, Hochzeiten, Yogakursen und überall dort aus, wo es unangebracht wäre ein schreiendes Kind mitzubringen.
  • Digitale Manieren unterscheiden sich von Universum zu Universum. Lade Dir immer die aktuellsten Umgangsformen runter, bevor Du ins Ausland reist.

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